Gottes Liebe und Freundlichkeit in der Welt

Sebastian, wo bist du aufgewachsen und was hast du bisher gemacht?

S: Ich bin in Bacharach aufgewachsen. Bacharach ist ein beschauliches mittelalterliches Städtchen inmitten von Burgen und Weinbergen. Nach meinem Abitur habe ich Zivildienst geleistet in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Da mir die Arbeit sehr gefallen hat, habe ich dort im Anschluss eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolviert. Zum Ende meiner Ausbildung war mir klar, dass ich mich noch weiterentwickeln und studieren wollte. In dieser Zeit habe ich erfahren, dass Gott mich zu einem Theologiestudium beruft. So habe ich in den letzten fünf Jahren in EwersbachTheologie studiert und die Gemeinschaft dort genossen. Ich schätze das Studium sehr, da ich mich selbst besser kennen gelernt habe und neu gelernt habe, auf Jesus zu vertrauen.

Wie bist du zum Glauben an Jesus Christus gekommen?

S: Zunächst ist Jesus zu mir gekommen. Ich staune immer neu darüber, dass Jesus auf diese Erde gekommen ist. Dann ist Jesus mir durch viele Menschen im meinem Leben begegnet. Meine Eltern haben mir von ihm erzählt. Auf vielen Jungscharfreizeiten habe ich Vorbilder erlebt, die ihr Leben mit Jesus gestalten. Ein Bibelvers hat mich dann sehr herausgefordert, darüber nachzudenken, ob ich mit Jesus unterwegs sein will. Ich habe nachgedacht, ob ich das will oder ob ich lieber so leben möchte wie meine Freunde, die von Jesus nichts wissen wollten. Auf einem Bundesjugendtreffen in Elspe habe ich deutlich gespürt, dass Jesus zu mir sagt: Ich will mit dir leben! Das hat mich stark berührt und ich freue mich bis heute darüber, dass Jesus mich gefunden hat und mit mir zusammen durchs Leben geht.

Was bedeutet dir Gemeinde, was gefällt dir an unserer Gemeinde und was wünschst du dir von ihr?

S: Gemeinde besteht aus Menschen, die Gott zusammengestellt hat. Ich liebe an Gemeinde, dass man zusammen auf einem Weg ist und sich dabei gegenseitig unterstützt. Gemeinde ist aber ganz wesentlich von Gott beauftragt. Sie ist nie für sich selbst da. Sie lobt Gott für das, was er Gutes tut und sie macht Gottes Freundlichkeit und Liebe in der Welt erfahrbar. Bei meinem kurzen Kennenlernen der FeG in Garmisch-Partenkirchen hat mich der Mut begeistert, neue Schritte zu wagen. Im Ältestenkreis habe ich eine positive Atmosphäre wahrgenommen. Ich habe einige nette Leute kennen gelernt und gehe davon aus, dass es davon noch mehr in der Gemeinde gibt. Ich wünsche mir von der Gemeinde offene Kommunikation. Ich will die Augen und Ohren offen halten für das, was Gott in GaPa schon tut und noch tun will und wünsche, dass Gemeinde auch in dieser Richtung suchend bleibt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

S: Ich lese sehr gerne und ich mag lustige Filme. Aber ich bin auch gerne draußen. GaPa ist für mich traumhaft wegen der vielen Möglichkeiten, sich draußen zu bewegen. Wer gerne wandern geht und noch jemanden sucht, der mitkommt, ruft mich ruhig an!